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Datenbanken

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Datenbanken
Modulbezeichnung (engl.): Databases
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Produktionsinformatik, Bachelor, SO 01.10.2026
Code: PRI-DB
SAP-Submodul-Nr.:
Die Prüfungsverwaltung mittels SAP-SLCM vergibt für jede Prüfungsart in einem Modul eine SAP-Submodul-Nr (= P-Nummer). Gleiche Module in unterschiedlichen Studiengängen haben bei gleicher Prüfungsart die gleiche SAP-Submodul-Nr..
P222-0009
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
3V+1P (4 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
5
Studiensemester: 3
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Studienleistungen (lt. Studienordnung/ASPO-Anlage):
Übungen
Prüfungsart:
Klausur, Dauer 120 min.

[letzte Änderung 29.07.2024]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

DFBI-323 (P610-0219) Informatik und Web-Engineering, Bachelor, ASPO 01.10.2018 , 3. Semester, Pflichtfach
DFIW-DB (P610-0183) Informatik und Web-Engineering, Bachelor, ASPO 01.10.2019 , 3. Semester, Pflichtfach
KIB-DB (P222-0009) Kommunikationsinformatik, Bachelor, ASPO 01.10.2021 , 3. Semester, Pflichtfach
KIB-DB (P222-0009) Kommunikationsinformatik, Bachelor, ASPO 01.10.2022 , 3. Semester, Pflichtfach
PIB-DB (P221-0018) Praktische Informatik, Bachelor, ASPO 01.10.2022 , 3. Semester, Pflichtfach
PIB-DB (P221-0018) Praktische Informatik, Bachelor, SO 01.10.2026 , 3. Semester, Pflichtfach
PRI-DB (P222-0009) Produktionsinformatik, Bachelor, SO 01.10.2023 , 3. Semester, Pflichtfach
PRI-DB (P222-0009) Produktionsinformatik, Bachelor, SO 01.10.2026 , 3. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 60 Veranstaltungsstunden (= 45 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 5 Creditpoints 150 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 105 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Klaus Berberich
Dozent/innen: Prof. Dr. Klaus Berberich

[letzte Änderung 07.08.2019]
Lernziele:
Nach erfolgreichem Absolvieren des Moduls sind die Studierenden in der Lage, relationale Datenbanksysteme fachgerecht in der Praxis einzusetzen. Sie erlernen Techniken der Datenmodellierung – unter anderem mithilfe des Entity-Relationship-Modells – und können diese auf einen gegebenen Ausschnitt der realen Welt anwenden.
 
Die Studierenden verstehen das relationale Modell sowie die relationale Algebra als mathematische Grundlagen relationaler Datenbanksysteme. Sie sind befähigt, aus einem modellierten Realweltausschnitt ein relationales Schema abzuleiten und dessen Qualität anhand der Normalformen (1NF, 2NF, 3NF, BCNF) zu beurteilen sowie bei Bedarf durch Überführung in höhere Normalformen zu verbessern. Ebenso können sie konkrete Informationsbedürfnisse als Ausdrücke der relationalen Algebra formulieren.
 
Darüber hinaus kennen die Studierenden die wesentlichen Kommandos der Structured Query Language (SQL) und können diese anwenden, um sowohl das Schema einer Datenbank als auch die darin gespeicherten Daten zu verändern. Sie sind in der Lage, Informationsanforderungen als SQL-Anfragen auszudrücken sowie vorhandene SQL-Anfragen zu interpretieren und verständlich zu erläutern.
 
Die Studierenden kennen den zentralen Begriff der Transaktion und können die ACID-Eigenschaften definieren und anhand geeigneter Beispiele veranschaulichen. Ebenso sind ihnen verschiedene Arten von Indizes in relationalen Datenbanksystemen vertraut, die sie situationsgerecht auswählen und einsetzen können.
 
Zur Lösung komplexerer Aufgaben verfügen die Studierenden über grundlegende Kenntnisse zu prozeduralen Erweiterungen von SQL (z. B. PostgreSQL PL/pgSQL oder Microsoft Transact-SQL). Zudem kennen sie gängige Schnittstellen (z. B. ODBC, JDBC, ORM) für den Zugriff aus Applikationen auf relationale Datenbanksysteme und können aus einer ihnen vertrauten Programmiersprache (z. B. Java, Python oder C) auf eine bestehende Datenbank zugreifen.
 
Weiterhin haben die Studierenden einen Überblick über Alternativen zu relationalen Datenbanken, etwa dokumentenorientierte Datenbanken, Key-Value-Stores oder Graphdatenbanken, und können deren Unterschiede sowie geeignete Einsatzszenarien benennen. Abschließend erhalten sie einen Einblick in aktuelle Datenbanklösungen in Cloud-Umgebungen.

[letzte Änderung 25.11.2025]
Inhalt:
1. Einführung
2. Datenbankentwurf
3. Relationales Modell und relationale Algebra
4. Structured Query Language (SQL)
5. Relationale Entwurfstheorie
6. Datenintegrität
7. Transaktionsverwaltung
8. Datenbanktuning
9. Sicherheitsaspekte
10. Programmieren in SQL
11. Datenbankschnittstellen
12. NoSQL
13. Cloud-Datenbanken

[letzte Änderung 25.11.2025]
Weitere Lehrmethoden und Medien:
Folien, Videos, Beispieldatenbanken in SQLite und PostgreSQL, vorlesungsbegleitende praktische und theoretische Übungen.

[letzte Änderung 25.11.2025]
Literatur:
Kemper Alfons und Eickler André: Datenbanksysteme - Eine Einführung, De Gruyter, 2015
 
Kofler Michael: Datenbanksysteme: Das umfassende Lehrbuch für Ausbildung, Beruf und Studium, Rheinwerk Computing, 2024
 
Saake Gunter und Sattler Kai-Uwe: Datenbanken - Konzepte und Sprachen, mitp Professional, 2018
 
Wiese Lena: Advanced Data Management, De Gruyter, 2015

[letzte Änderung 25.11.2025]
[Sat Nov 29 16:55:59 CET 2025, CKEY=kd, BKEY=pri2, CID=PRI-DB, LANGUAGE=de, DATE=29.11.2025]