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Membranen, Dialysatoren und Membranprozesse


Lernergebnisse des Moduls

ID Lernergebnis
L1 Die Absolventinnen und Absolventen kennen die Funktionsweise und Anwendungsmöglichkeiten biomedizinischer Geräte und können diese sowohl theoretisch als auch praktisch anwenden.
L3 Sie sind in der Lage, biomedizinische und technische Daten zu analysieren, zu interpretieren und daraus fundierte Entscheidungen abzuleiten.
L4 Die Absolventinnen und Absolventen können biomedizinische Geräte und Systeme entwickeln, optimieren und hinsichtlich ihrer Effizienz und Sicherheit bewerten.
L6 Sie sind in der Lage, die Auswirkungen neuer Technologien auf die biomedizinische Technik zu bewerten und entsprechende Handlungsempfehlungen zu geben.
L7 Die Absolventinnen und Absolventen integrieren biologische, medizinische, technische und betriebswirtschaftliche Kenntnisse in die Entwicklung von Lösungen für biomedizinische Fragestellungen, unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Membranen, Dialysatoren und Membranprozesse
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Biomedizinische Technik, Bachelor, Ordnung 01.10.2025
Code: BMT2616.MEM
SAP-Submodul-Nr.:
Die Prüfungsverwaltung mittels SAP-SLCM vergibt für jede Prüfungsart in einem Modul eine SAP-Submodul-Nr (= P-Nummer). Gleiche Module in unterschiedlichen Studiengängen haben bei gleicher Prüfungsart die gleiche SAP-Submodul-Nr..
P213-0196
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
2SU (2 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
3
Studiensemester: 6
Pflichtfach: nein
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
mündliche Prüfung

[letzte Änderung 21.03.2023]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

BMT2616.MEM (P213-0196) Biomedizinische Technik, Bachelor, Ordnung 01.10.2018 , 6. Semester, Wahlpflichtfach
BMT2616.MEM (P213-0196) Biomedizinische Technik, Bachelor, Ordnung 01.10.2025 , 6. Semester, Wahlpflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 30 Veranstaltungsstunden (= 22.5 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 3 Creditpoints 90 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 67.5 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Matthias Faust
Dozent/innen: Prof. Dr. Matthias Faust

[letzte Änderung 29.11.2024]
Lernziele:
Die Studierenden sind nach erfolgreichem Absolvieren des Moduls in der Lage:
-Einsatzmöglichkeiten von Membranen in den Bereichen Medizintechnik, chemische/pharmazeutische Industrie und Umwelttechnik zu beschreiben.
-Die wichtigsten Membranarten und Membranverfahren benennen und anwenden zu können.             
-Die wichtigsten Herstellprozesse für Membranen und Membranmodule zu erklären.  
-Charakterisierungsmethoden für Membranen zu beschreiben.
-Besonderheiten der Membrananwendung in der Dialyse und des Designs von Dialysatoren zu beschreiben.
-Leistungsdaten von Membranen zu berechnen und zu interpretieren.

[letzte Änderung 21.03.2023]
Inhalt:
-        Anwendungsfelder für Membranverfahren in chemischer/pharmazeutischer Industrie, Medizintechnik und Umwelttechnik
-       Marktpotential für Membranen in Industrie und Medizin
-        Mikrofiltration, Ultrafiltration, Nanofiltration, Dialyse, Umkehrosmose, Gastrennung
-        Membranmaterialien (Keramik, Polymere, Komposite)
-        Herstellprozesse für Membranen
-        Membranmodularten (Kapillarmodule, Flachmembranen, Rohrmodule) und Herstellung von Membranmodulen
-        Stofftransportmodelle für Membranprozesse
-        Fluiddynamik in Membranmodulen
-        Membran-Charakterisierung (Struktur, Morphologie, Oberflächenchemie, Rückhalt, Siebkoeffizient, Porengröße, Ultrafiltrationsrate, Transmembrandruck, Biokompatibilität)
-        Membranreaktoren und Membranbioreaktoren
-        Membranvliese (Elektrospinning)
-        Praxisbeispiele aus Trinkwasserfiltration, Abwasserbehandlung, Hämodialyse, Hämofiltration, Brennstoffzellentechnik
-        Exkursion

[letzte Änderung 21.03.2023]
Weitere Lehrmethoden und Medien:
Vorlesung mit Übungen, Präsentation, kleiner Laborversuch, Exkursion(en) zu Membranherstellern/anwendern

[letzte Änderung 21.03.2023]
Sonstige Informationen:
Je nach Interesse der Teilnehmer können Schwerpunkte wie z.B. Dialysemembranen, Trinkwasseraufbereitung oder Membranreaktoren detailliert besprochen werden.

[letzte Änderung 21.03.2023]
Literatur:
Klaus Ohlrogge, Membranen: Grundlagen, Verfahren und industrielle Anwendungen, Wiley-VCH, 2006.
I. Uhlenbusch-Körwer et al., Understanding Membranes and Dialyzers, Pabst, 2004.
Thomas Melin, Robert Rautenbach, Membranverfahren: Grundlagen der Modul- und Anlagenauslegung, Springer, 2007.

[letzte Änderung 21.03.2023]
[Sat Oct 31 18:03:05 CET 2026, CKEY=bmdum, BKEY=bmt4, CID=BMT2616.MEM, LANGUAGE=de, DATE=31.10.2026]