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Security in der Praxis und Drohnensysteme

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Security in der Praxis und Drohnensysteme
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Sicherheitsmanagement, Master, Ordnung 01.10.2026
Code: MSM320
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
20VS (20 Stunden)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
6
Studiensemester: 3
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
Hausarbeit

[letzte Änderung 04.09.2026]
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst 20 Stunden. Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 6 Creditpoints 150 Stunden. Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 130 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
MSM150 Praxisprojekt 1


[letzte Änderung 04.09.2026]
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Frank Ulrich Rückert
Dozent/innen:
Prof. Dr. Frank Ulrich Rückert
Norman Brust, M.A.
KHK Roman Michel
Rafael Müller, M.A.
Dr. Sandra Hahn


[letzte Änderung 04.09.2026]
Lernziele:
- Studierende können Aufgaben, Organisation und Tätigkeitsfelder eines Landeskriminalamtes und eines Landesamtes für Verfassungsschutz wiedergeben.
- Studierende können Möglichkeiten und Grenzen einer Zusammenarbeit zwischen den besuchten Behörden und privaten Unternehmen aufzeigen.
- Studierende sind in der Lage gesetzlichen Grundlagen der Sicherheit eines internationalen Flughafens anzugeben und können wie die unterschiedlichen Sicherheitsfunktionen organisiert und überwachen.
- Studierende sind in der Lage, ihr aus anderen Modulen erworbenes theoretisches Wissen zu vertiefen und auf die Beurteilung praktischer Fragestellungen anzuwenden und diese Beurteilung in wissenschaftlicher Form darzulegen.
- Studierende sind in der Lage aktuelle Drohnensysteme zu erkennen und Abwehrmechanismen auszuwählen

[letzte Änderung 21.05.2026]
Inhalt:
- Besichtigung des Landeskriminalamtes (LKA) Saarland mit Fachvorträgen über ausgewählte Aufgabenbereiche wie Wirtschaftskriminalität, Tötungs- und Sexualdelikte, Cold Case, Verhandlungsgruppe, etc.
- Fachvortrag beim Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) des Saarlandes zu den Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden
- Besichtigung des Sicherheitsmanagement bei einem Flughafen
- Praktische Tests mit Drohnensystemen und deren Abwehr


[letzte Änderung 24.08.2026]
Weitere Lehrmethoden und Medien:
Begehungen in Expertenbegleitung, Vorträge mit elektronischen Hilfsmitteln, E-Learning Tools, Praktische Übungen, Analysen, Diskussionen zwischen Studierenden, Dozenten und externen Experten

[letzte Änderung 24.08.2026]
Sonstige Informationen:
- Praktische Übungen

[letzte Änderung 21.05.2026]
Literatur:
- Saarländisches Polizeigesetz, Gesetz über das Bundeskriminalamt und die Zusammenarbeit des Bundes und der Länder in kriminalpolizeilichen Angelegenheiten, Saarländisches Verfassungsschutzgesetz, Verwaltungsvorschrift über Organisation und Aufgabenverteilung der Behörden der saarländischen Vollzugspolizei
- Baldauf, Christa/Stein, Stephan (2000): „Die Bullen sollen nicht auf blöde Gedanken kommen“. Phraseologismen in Erpresserbriefen. In: Kriminalistik, Jg. 54, Heft 10/2000, S. 666-670.
- Bossert, Oliver (2010): Die Kommunikation konkurrierender Gruppierungen der Organisierten Kriminalität. Verlag für Polizeiwissenschaft.
- Durkheim, Emile (1997): Der Selbstmord. Suhrkamp-Verlag, Frankfurt am Main.
- Haenel, Thomas/Pöldinger, Walther (1986): Psychiatrie der Gegenwart. In: Kisker, Klaus Peter/Lauter, Hans/Meyer, Joachim-Ernst et al. (Hrsg.): Erkennung und Beurteilung der Suizidalität. Bd. 2, 3 Aufl. Springer Verlag. Berlin-Heidelberg-New York, S. 107-132.
- Hahn, Sandra (2019): Keine Verhandlungssache! Zum notwendigen Element der professionellen polizeilichen Intervention innerhalb der Verhandlungsgruppe und der „Integration von Fremden“. In: Feltes, Thomas/Klukkert, Astrid/Reichertz, Jo: Torn between Two Targets: Polizeiforschung zwischen Theorie und Praxis. Frankfurt. Verlag für Polizeiwissenschaften, S. 195-204.
- Hahn, Sandra/Himbert, Jana (2017): Suizid – eine Einzelfallbetrachtung im Kontext familialer Nachahmungstaten. In: Kriminalistik (07/2017), S. 446-449.
- Hahn, Sandra/Maldener Lisa (2017): „In anderen Umständen“. Motive zur Tötung von Neugeborenen – Eine Betrachtung des Phänomens Neonatizid. In: Deutsche Polizei (02/2017), S. 4-9.
- Hahn Sandra/Wendel, Michelle (2025): Wirtschaftskriminalität – Einblicke in die Motivation von Tätern. Zu Präventionsstrategien faudulenter Tathandlungen. In: Kriminalistik. Unabhängige Zeitschrift für die kriminalistische Wissenschaft und Praxis (12/2025), C.F. Müller. Heidelberg, S. 685-687.Zu Präventionsstrategien faudulenter Tathandlungen. In: Kriminalistik. Unabhängige Zeitschrift für die kriminalistische Wissenschaft und Praxis (12/2025), C.F. Müller. Heidelberg, S. 685-687.
- Haenel, Thomas; Pöldinger, Walther. Psychiatrie der Gegenwart. In: Erkennung und Beurteilung der Suizidalität. Bd. 2, 3 Aufl., Kisker, Klaus Peter; Lauter, Hans; Meyer, Joachim-Ernst et al. (Hrsg.). Berlin-Heidelberg-New York 1986: Springer Verlag, S. 107-132.  
- Hoffmann, Jens/Musolff, Cornelia (2006): Täterprofile bei Gewaltverbrechen. Mythos, Theorie, Praxis und forensische Anwendung des Profilings. Heidelberg.
- Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (2015): Neonatizid. Die Tötung von Neugeborenen. Düsseldorf: Landeskriminalamt NRW.
- Ley, Thomas (2016): Anwendungsmöglichkeiten der Objektiven Hermeneutik bei der Polizei. In: Becker-Lenz, Roland/Franzmann, Andreas/Jansen, Axel/Jung, Matthias: Die Methodenschule der Objektiven Hermeneutik. Eine Bestandsaufnahme. Springer VS. Wiesbaden, S. 179 -206.
- Marneros, Andreas (2008): Intimizid. Die Tötung des Intimpartners. Ursachen, Tatsituationen und forensische Beurteilung. Stuttgart: Schattauer.
- Marneros, Andreas (2003): Schlaf gut mein Schatz – Eltern, die ihre Kinder töten. Bern: Scherz-Verlag
- Möller, Kurt (2010): dasselbe in grün? Aktuelle Perspektiven auf das Verhältnis von Polizei und Sozialer Arbeit. Weinheim/München.
- Pöldinger, Walther (1986): Die Abschätzung der Suizidalität. Eine medizinisch-psychologische und medizinisch-soziologische Studien, Bern.
- Ringel, Erwin (1997): Der Selbstmord. Abschluss einer krankhaften psychischen Entwicklung. Verlag Dietmar Klotz GmbH, Eschborn.
- Rüdiger, Thomas-Gabriel/Bayerl, Petra Saskia (2020): Cyberkriminologie. Kriminologie für das digitale Zeitalter. Wiesbaden: Springer VS.
- Schwind, Hans-Dieter (2021): Kriminologie: Eine praxisorientierte Einführung mit Beispielen. Kriminalistik Verlag
- Sinn, Arndt/Kinzig, Jörg/Faßbender, Joachim/Schmitz, Roland/Steinebach, Martin (2025): Organisierte Kriminalität. Wiesbaden: Springer Nature.
- Ziegler, Wolfram/Hegerl, Ulrich (2002): Der Werther-Effekt. Bedeutung, Mechanismen, Konsequenzen. In: Nervenarzt, 73 (1), S. 41-49.
- Wolfersdorf, Manfred/Etzersdorfer, Elmar (2011): Suizid und Suizidprävention. Kohlhammer Verlag. Stuttgart.
- Würstl, Heike (2004). Analyse eines Erpresserschreibens. Verlag für Polizeiwissenschaften.
- sowie weitere themenspezifische Fachliteratur
 
 


[letzte Änderung 25.08.2026]
[Sun Sep 13 10:15:52 CEST 2026, CKEY=ssidpa, BKEY=shm2, CID=MSM320, LANGUAGE=de, DATE=13.09.2026]