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| Code: MSM310 |
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45VS (45 Stunden) |
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6 |
| Studiensemester: 3 |
| Pflichtfach: ja |
Arbeitssprache:
Deutsch |
Prüfungsart:
Klausur (90 Minuten)
[letzte Änderung 21.05.2026]
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Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst 45 Stunden. Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 6 Creditpoints 150 Stunden. Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 105 Stunden zur Verfügung.
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Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
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Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
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Modulverantwortung:
Prof. Dr. Mana Mojadadr |
Dozent/innen: KHK Roman Michel KHK Michael Rupp Sachverständiger Martin Schmitz Dr. Sandra Hahn
[letzte Änderung 04.09.2026]
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Lernziele:
- Studierenden können Phänomenologie und Ätiologie ausgewählter Kriminalitätsbereiche einschätzen - sind in der Lage, Gefahren zu erkennen die Unternehmen drohen - überblicksartig mit den Mitteln und Methoden der Kriminalitätsbekämpfung vertraut und in der Lage, Analysen durchzuführen und Ansätze zu Präventionsmaßnahmen zu entwickeln - Methoden des Betriebs-, Objekt- und Personenschutzes wiedergeben - Grundlagen des Bedrohungsmanagements in Unternehmen, Behörden und Organisationen wiedergeben
[letzte Änderung 24.08.2026]
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Inhalt:
Bedrohungsmanagement: - Gewalt am Arbeitsplatz und Stalking - Wirtschaftskriminalität und Wirtschaftskriminologie - Korruption, Organisierte Kriminalität und Geiselnahmen - Lebensbedrohliche Einsatzlagen (LebeEl-Lagen), z.B. Amok, Geisellage - Bedrohungslagen Bedrohungsmanagement (z.B. Anschläge, Amoklauf, Erpressung, Bombendrohungen, Entführungen) - Suizidlagen - Gewalt am Arbeitsplatz / Stalking - Alltagskriminalität (z.B. Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Diebstahl, Unterschlagung, Betrug, Raub, Stalking) - Bedrohungen via Informations- und Kommunikationstechnik (Hacking, Phishing, Schockanrufe, Telefonterror, etc.) - Physische Bedrohungen (z.B. Bomben, Amok, Geiselnahme, Erpressung, Entführung, Attacken mit Waffen, Terroranschläge, Sabotage, Korruption, Sabotage, Workplace-Violence) - Bedrohungen via Informations-, Kommunikationstechnik und den Einsatz von künstlicher Intelligenz Schutzmaßnahmen: - Sicherung ortsfester Objekte durch Zutrittskontrollsysteme - Schließanlagen, Bestreifung, Überwachungs- und Meldeanlagen - elektronische Identifikations- und Aufzeichnungssysteme - Sicherung beweglicher Objekte durch Transportschutz auf Straße, Schiene, See und in der Luft - Grundlagen des Personenschutzes - NIS-2 - Schutz der kritischen Infrastruktur - Schutz vor Überfahrtaten im Straßenverkehr
[letzte Änderung 24.08.2026]
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Weitere Lehrmethoden und Medien:
Vorlesung mit begleitenden Übungen, Fallstudien und Lernvideos
[letzte Änderung 21.05.2026]
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Sonstige Informationen:
- aktuelle Kommentierungen zur Strafprozessordnung und zum Strafgesetzbuch, Verlag C.H. Beck - aktuelle Lagebilder des Bundeskriminalamtes zu Cybercrime, Korruption, Organisierte Kriminalität und Wirtschaftskriminalität - Broschüren des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik zum Thema Cybersicherheit
[letzte Änderung 26.05.2026]
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Literatur:
- Bannenberg, Brigitta (2011): Amok – Phänomenologie und Täter: „Amokläufe“ junger Täter. Mehrfachtötungen aus kriminologischer Sicht. In: Gehl, Günter (Hrsg.): Amok. Weimar, S. 17-24. - Böhmer, Matthias (2019): Amok an Schulen. Prävention, Intervention und Nachsorge bei School Shootings. Springer. Wiesbaden - Zukunft Digitaler Polizeiarbeit, Prof. Dr. Clemens Lorei u.a., Verlag für Polizeiwissenschaft, 2021 - Krisenmanagement bei Unternehmungsbedrohungen, Jörg H. Trauboth, Boorberg Verlag, 2002 - Krisenmanagement in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, Jörg H. Trauboth, Boorberg Verlag, 2022 - Hahn, Sandra/Kraimer, Klaus (2014): Krisenkommunikation – Zur Bedeutung fallrekonstruktiven Vorgehens bei Bedrohungs- und Geisellagen. Eine empirische Fallstudie zur Rekonstruktion von Strukturmerkmalen des Täterhandelns auf nationaler und internationaler Ebene. Frankfurt. Verlag für Polizeiwissenschaft. - Michel, Roman (2011): Verhandlung als notwendiges Element der Krisenbewältigung – Zum professionellen Handeln polizeilicher Intervention in Extremsituationen. In: Altmeyer, Lena/Giesemann, Sandra: Brute Facts. Die Reise zwischen den Welten als Bewährungsdynamik der Wirklichkeit. Oldib Verlag, Remshalden, S. 126-130. - BSM – Vernetztes Betriebssicherheitsmanagement, Bernhard Tenckhoff/ Silvester Siegmann, Haefner-Verlag GmbH, 2009 - Fachkraft/Servicekraft für Schutz und Sicherheit, Band 2, Brigitte Bell u.a., Boorberg Verlag, 2010 - Fachkraft für Schutz/Sicherheit, Sicherheitskonzept für die Abschlussprüfung, Kai Deliomini, Books on Demand, 2018 - Aggression und Gewalt am Arbeitsplatz, Holger Pressel, 2. Auflage, Haufe Verlag, 2024 - Gewaltprävention durch Bedrohungsmanagement, Christina Zitzmann/Alexandra Huber, Beltz Juventa Verlag, 2021 - Polizeipsychologie, Torsten Porsch/Bärbel Werdes, Hogrefe Verlag, 2016 - Kommunikative Deeskalation, Tim Bärsch/Marian Rohde, Books on Demand GmbH, 3. Auflage 2012 - Michelfelder, Ralf (2010): Der Amoklauf von Winnenden und die polizeiliche Lagebewältigung. In: Kriminalistik, Heft 03/2010, S. 139-144. - Sicherheit für Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, Dienstbühl/Sommer, Boorberg-Verlag, 2020 - Aktuelle Kommentierungen zur Strafprozessordnung und zum Strafgesetzbuch, Verlag C.H. Beck - Aktuelle Lagebilder des Bundeskriminalamtes zu Cybercrime, Korruption, Organisierte Kriminalität, Wirtschaftskriminalität pp. - Broschüren des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik zum Thema Cybersicherheit - Gewaltprävention – ein Thema für öffentliche Verwaltungen? Katrin Päßler/Ulrich Trommer, Verlag Unfallkasse NRW, 2021
[letzte Änderung 24.08.2026]
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