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Lernergebnis |
| L1 |
Wissensverbreiterung:
Absolvent*innen haben Wissen und Verstehen nachgewiesen, das auf der Bachelorebene aufbaut und dieses wesentlich erweitert. Sie sind in der Lage Besonderheiten, Grenzen, Terminologien und Lehrmeinungen ihres Fachgebiets (z.B. Konstruktiver Ingenieurbau, Wasserbau, Verkehrswesen, Baumanagement) zu definieren und zu interpretieren.
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| L2 |
Wissensvertiefung:
Das Wissen und Verstehen der Absolvent*innen bildet die Grundlage für die Entwicklung und/ oder Anwendung eigenständiger Konzepte im Bauwesen. Sie verfügen über ein detailliertes Verständnis auf dem neuesten Stand der Technik in einem oder mehreren Fachgebieten (z.B. Konstruktiver Ingenieurbau, Wasserbau, Verkehrswesen, Baumanagement).
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| L3 |
Sie können komplexe Aufgaben des Bauwesens analysieren (z.B. Tragstrukturen, Infrastrukturmaßnahmen, Bauabläufe). |
| L5 |
Sie sind in der Lage, neue, anspruchsvolle innovative Methoden zur Nachweiserstellung und Prognose zu entwickeln, z.B. Methoden zum Nachweis der Standsicherheit, der Energieeffizienz, des Schallschutzes, des Hochwasserschutzes, der Wasserversorgung etc. |
| L7 |
Sie sind in der Lage, mit wissenschaftlichen Methoden auch neue, unklare und untypische Aufgaben im Bauingenieurwesen vor dem Hintergrund der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion eigenständig zu beschreiben und zu analysieren.
Sie können Lösungsstrategien für komplexe, undefinierte oder neuartige Aufgaben auf der Basis wissenschaftlicher Methodik und aktueller Forschungsergebnisse entwickeln.
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| L10 |
Sie sind in der Lage, interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsprozesse in Planungen und Konzepte zu integrieren und anspruchsvolle Projekte ganzheitlich und interdisziplinär zu betrachten. |
| L12 |
Sie sind in der Lage, anspruchsvolle Projekte unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit (Umweltverträglichkeit, sozialer und ökonomischer Aspekte) sowie mit Hilfe der Beiträge anderer Disziplinen verantwortlich zu bearbeiten oder zu steuern. |
| L14 |
Sie können eigene und fremde Ergebnisse schriftlich und mündlich kommunizieren und sind in der Lage, Lösungsstrategien für komplexe neuartige Aufgaben gegenüber Dritten zu vertreten. |
| L15 |
Sie sind in der Lage, an der praktischen, methodischen und wissenschaftlichen, theoretischen Entwicklung des Faches teilzunehmen und diese zu verfolgen. |
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| Code: BMA203 |
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4VU (4 Semesterwochenstunden) |
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6 |
| Studiensemester: 1 |
| Pflichtfach: nein |
Arbeitssprache:
Deutsch |
Prüfungsart:
Klausur Dauer 120 Minuten
[letzte Änderung 02.12.2024]
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BMA203 (P110-0157) Bauingenieurwesen, Master, Ordnung 01.04.2022
, 1. Semester, Wahlpflichtfach
DFMCE-171 (P630-0176) Europäisches Baumanagement, Master, Ordnung 01.10.2019
, 2. Semester, Wahlpflichtfach
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Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 60 Veranstaltungsstunden (= 45 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 6 Creditpoints 180 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 135 Stunden zur Verfügung.
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Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
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Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
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Modulverantwortung:
Prof. Dr.-Ing. Joachim Dettmar |
Dozent/innen: Prof. Dr.-Ing. Joachim Dettmar
[letzte Änderung 05.12.2024]
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Lernziele:
Die Studierenden können, • die Vielzahl der Anlagen zentraler und dezentraler Niederschlagswasserbewirtschaftung, ihre Funktionen und wesentlichen technischen Ausrüstungsgegenstände benennen. • die rechtlichen und technischen Anforderungen an die Niederschlagswasserbewirtschaftung anwenden. • die wesentlichen Inhalte des DWA-Arbeitsblattes A 102-2 skizzieren. • die Art, Herkunft und Zusammenhänge der Niederschlagswasserverschmutzung erklären und sind in der Lage hydraulische und stoffliche Stresssituationen infolge von Niederschlagswassereinleitungen in Gewässer einzustufen. • Bauwerke der Regen- und Mischwasserbehandlung sowie der Regenwasserrückhaltung und Versickerung entsprechend des aktuellen technichen Regelwerkes berechnen. • die Begriffe Modifizierte Entwässerungssysteme, Sponge-City und Grün-blaue Infrastruktur fachgerecht erklären und die Folgen der Klimaveränderungen (außergewöhnliche Starkregen, urbane Sturzfluten) und mögliche Vorsorgemaßnahmen kompetent dargelegen. • ihr Wissen auf nicht normierte Bereiche übertragen und interdisziplinäre Lösungen erarbeiten. • wissenschaftliche Methoden und wissenschaftliche Erkenntnisse bei der Bearbeitung neuer Problemstellungen in der Praxis anwenden.
[letzte Änderung 04.12.2024]
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Inhalt:
Grundlagen • Statistik und Entwicklung • Verschmutzung des Niederschlagswassers Bauwerke / Anlagen der zentralen Niederschlagswasserbewirtschaftung • Regenbeckensystematik, Konstruktionen • Technische Ausrüstung • Bemessung von Regenbecken Arbeitsblatt DWA-A 102 Betrieb und Instandhaltung von Regenbecken Bauwerke und Anlagen der blau-grünen Infrastruktur • Versickerung von Niederschlagswasser • Technische Anlagen der dezentralen Niederschlagswasserbehandlung • Modifizierte und kombinierte Entwässerungsmaßnahmen Klimawandelfolgen und Vorsorgemaßnahmen • Starkregen und urbane Sturzfluten • Kommunale Vorsorgemaßnahmen.
[letzte Änderung 03.12.2024]
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Literatur:
• DWA-Regelwerke Arbeitsblätter: A102, A110, A117, A118, A128, A138, A166, A198 Merkblätter: M109, M119, M143, M149, M153, M176, M178 DWA-Handbuch zur Abwasserableitung (Bauhaus-Universität Weimar) DWA-Arbeitsbericht: Methoden der Überflutungsberechnung (2013) DWA-Themenband: Starkregen und urbane Sturzfluten (2013) • Euler et al.: Die Berechnung des Schmutzfrachtabflusses aus Niederschlägen • Geiger et al.: Neue Wege für das Regenwasser, 3. Auflage (2009)
[letzte Änderung 03.12.2024]
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